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1) Informationen zur Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Augsburg (MAN AG):
Die MAN AG (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG) mit Sitz in München ist ein Unternehmen, das LKWs, Industrieanlagen und Schiffsdiesel produziert. Letztere werden von der in Augsburg ansässigen MAN-Tochter MAN B&W Diesel AG entwickelt, produziert und vertrieben. Der Umsatz von MAN B&W Diesel betrug 2002 rund 1,4 Milliarden Euro bei rund 6900 Beschäftigten. Zum MAN B&W Diesel Konzern gehört u. a. die in Kopenhagen ansässige MAN B&W Diesel A/S, die Entwicklung und Vertrieb von Zweitakt-Großdieseln abdeckt, während das Augsburger Stammhaus für großborige Vier-Takt-Dieselmotoren zuständig ist. Rudolf Diesel baute 1897 das erste funktionstüchtige Modell des nach ihm benannten Dieselmotors als er bei der MAN Augsburg arbeitete. Die MAN AG existiert in ihrer heutigen Form als Holdinggesellschaft seit sie im Jahr 1986 mit der Firma Gutehoffnungshütte Aktienverein AG fusionierte. Die MAN Roland Druckmaschinen AG ist eine Tochterfirma der MAN AG und ist heute (Stand 2004) der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller weltweit.
Einige MAN Meilensteine
1844 Gründung Maschinenfabrik Augsburg
1889 Gründung Maschinenfabrik Nürnberg
1897 Erster voll betriebsfähiger Dieselmotor der Welt, entwickelt und gebaut bei MAN.
1908 Gründung Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (M A N)
1923 Erster Dieselmotor der Welt mit Direkteinspritzung.
1924 Erster Lastwagen der Welt mit Diesel-Direkteinspritzung.
1951 Erster deutscher Lastwagen mit Abgas-Turboaufladung.
1955 Gründung des MAN-Werkes München.
1971 Übernahme der Büssing-Automobilwerke.
1996 Stärkster Serien-Lkw Europas: MAN F 2000 mit V10-Dieselmotor, 441 kW (600 PS).
2000 Offizielle Premiere der neuen Fahrzeugreihe Trucknology Generation
2001 Der TGA ist Truck of the Year 2001
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Ausgabe vom Februar 1952 über 1.000,00 DM
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 12,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 103
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Ausgabe vom Juli 1955 über 1.000,00 DM
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 10,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 104
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Bezug der beiden MAN AG-Aktien vom Februar 1952 und vom Juli 1955:
VK-Preis mit anderen Aktien-Stückenummern (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 18,00 Euro für beide Aktien statt 22,00 Euro bei Einzelbezug
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 105
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2 ) Informationen zur Gutehoffnungshütte Aktienverein, Nürnberg (GHH):
Die 1758 in Betrieb genommene St.-Antony-Hütte war die erste Eisenhütte und das erste schwer-industrielle Unternehmen im Ruhrgebiet und gilt als "Wiege der Ruhrindustrie". Das noch existierende ehemalige Wohn- und Kontorhaus ist heute Bestandteil des Antony-Parks in Oberhausen-Osterfeld. 1782 wurde die Hütte Gute Hoffnung in Oberhausen in Betrieb genommen. 1808 schlossen sich die drei Hütten St. Antony, Gute Hoffnung und Neue Essen zur Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Oberhausen zusammen. 1873 wurde diese Gesellschaft umfirmiert in Gutehoffnungshütte (GHH), Actienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Oberhausen. 1950 erfolgte die Namensänderung in Gutehoffnungshütte Aktienverein. Heute betreut das Rheinische Industriemuseum in der St.-Antony-Hütte das Firmenarchiv der GHH und eine Sammlung mit Glasplattennegativen früher Industriefotografie, wechselnde Ausstellungen ergänzen das Angebot. Das von dem berühmten Architekten und Industriedesigner Peter Behrens entworfene und von 1921 bis 1925 errichtete ehemalige Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte an der Essener Straße ist ein Baudenkmal von europäischem Rang. In ihm befindet sich eine Ausstellung zu Leben und Werk von Peter Behrens. Besichtigung und Führungen (bis max. 15 Pers.) sind nach telefonischer Voranmeldung (0208-8579-281) möglich. 1986 verschmelzten die Konzerne M.A.N. und Gutehoffnungshütte zur MAN Aktiengesellschaft. Innerhalb des MAN-Konzerns existiert heute noch die Gutehoffnungshütte Baugesellschaft mbH mit Sitz in Oberhausen. Daneben produziert die Weinkellerei St. Antony mit Sitz in Nierstein am Rhein einen Sekt unter dem Markennamen Gutehoffnungshütte.
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Ausgabe vom Juli 1961 über 1.000,00 DM.
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 10,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 106
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Ausgabe vom März 1975 über 1.000,00 DM.
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 9,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 107
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Bezug der beiden Gutehoffnungshütte Aktienverein AG-Aktien vom Juli 1961 und vom März 1975:
VK-Preis mit anderen Aktien-Stückenummern (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 16,00 Euro für beide Aktien statt 19,00 Euro bei Einzelbezug
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 108
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3 ) Informationen zur Deutschen Centralbodenkredit-Aktiengesellschaft, Berlin:
Hypothekenbankgeschäfte. Gegründet 1862; 1930. Die Deutsche Centralbodenkredit-AG ist im Jahre 1930 hervorgegangen aus der Fusion der Preußischen Pfandbrief-Bank (Gründungsjahr 1862) und der Preußischen Central-Bodenkredit-AG (Gründungsjahr 1870). Sie firmierte zunächst als Preußische Centralboden und Pfandbrief-Bank AG, ab dem 12.11.1930 als Deutsche Centralbodenkredit-AG. In der Bank sind ferner, z. T. durch schon früher erfolgte Fusionen, die folgenden Hypothekenbanken aufgegangen: Preußische Boden-Credit-Actien-Bank, Schlesische Boden-Credit-Actien-Bank, Preußische Hypotheken-Actien-Bank, Deutsche Grundcredit-Bank Gotha, Landwirtschaftliche Pfandbriefbank (Roggenrentenbank), Getreiderentenbank für Landwirtschaft. Sitz war im (späteren) Ostteil Berlins. 1947 (1949) nach Oldenburg verlagert, später nach Köln. 1950 Berliner Wertpapierbereinigung, ab 1956 Ablösung der Pfandbriefe und Auslandsanleihen. Nach 1956 umfirmiert in Deutsche Centralbodenkreditbank AG, Köln und Berlin (West); 1995 Fusion mit der Frankfurter Hypothekenbank, Frankfurt/Main, das so entstandene Institut trägt den Namen: Frankfurter Hypothekenbank Centralboden AG.
Hypotheken-Pfandbrief vom April 1940 über 100 Reichsmark.
VK-Preis mit anderer Hypotheken-Pfandbrief-Stückenummer ohne anhängende Kupons (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 8,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 109
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4 ) Informationen zur Pfälzischen Kundenkreditbank Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein:
Gründung 1964 zur Übernahme der seit 1950 bestehenden gleichnamigen eGmbH. Zur Entwertung der Aktie wurde die obere rechte Ecke abgeschnitten und es erfolgte Lochentwertung.
Aktie 1.000 DM Jan. 1965. Gründeraktie.
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 25,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 114
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5 ) Informationen zur afb Allgemeinen Finanzierungsbank AG, Frankfurt am Main:
Gründung 1964 unter Übernahme der Pfälzischen Kundenkreditbank eGmbH in Ludwigshafen. Die Kapitalerhöhung 1969 finanzierte die Übernahme der Bayerischen Kundenkreditbank eGmbH. Großaktionär war die DG Bank.
1. Aktie 100 DM Dez. 1969. (Blankette) - Farbe: blau.
VK-Preis mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 45,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 115
Auch andere DM-Nennwerte der afb Allgemeinen Finanzierungsbank AG, Frankfurt am Main, stehen zur Verfügung:
2. Aktie 50 DM Dez. 1969. (Blankette) - Farbe: rot.
VK-Preis ohne Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 45,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 116
3. Aktie 1.000 DM Dez. 1969. (Blankette) - Farbe: grün.
VK-Preis ohne Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 45,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 117
4. Aktie 100.000 DM Dez. 1969. (Blankette) - Farbe: braun.
VK-Preis ohne Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 45,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 118
Bezug der vier Aktien der afb Allgemeinen Finanzierungsbank AG, Frankfurt am Main:
VK-Preis ohne Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 165,00 Euro für die vier Aktien (statt 180,00 Euro bei Einzelbezug)
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 119
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6 ) Informationen zur Dortmunder Stifts-Brauerei Carl Funke Aktiengesellschaft, Dortmund-Hörde:
Gründung 1867 als Stiftsbrauerei Eduard Frantzen. 1900 Fusion mit der Wallrabe-Brauerei, danach unzählige Umfirmierungen: 1903 in Stiftsbrauerei AG vormals Ed. Frantzen und Bürgerliches Brauhaus, 1929 in Dortmunder Stifts-Brauerei AG und 1940 in Dortmunder Stifts-Brauerei Carl Funke AG (nachdem 1936 die Stern-Brauerei Carl Funke AG in Essen die Mehrheit übernommen hatte). 1987 übernahm die Kronen Privatbrauerei Dortmund (eine Tochter der Dortmunder Actien-Brauerei, d.h. im Endeffekt über die Binding-Brauerei der Oetker-Konzern) 99,7 % der Aktien. 1999 schließlich Umfirmierung in DBI Dortmunder Beteiligungs- und Immobilien AG, 2000 Sitzverlegung zum Großaktionär IVG nach Bonn.
Aktie 1.000 DM April 1967.
VK-Preis für Aktie 1.000 DM vom April 1967 mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 22,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine) fast UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 122
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7 ) Informationen zur Korf-Stahl Aktiengesellschaft, Baden-Baden:
Gegründet 1911 in Neustadt (Weinstraße) als "Internationale Baumaschinenfabrik AG" (mit späterem Zusatz IBAG). Hergestellt wurden Steinbrecher, Betonmischer, Sand- und Kiessortieranlagen sowie Maschinen für modernen Straßenbau, außerdem Betrieb eines Sägewerkes mit Holzbearbeitung. Der Wiederaufbau des im Krieg schwer beschädigten Werkes war 1954 beendet. Ab 1965 waren die Umsätze rückläufig. Die Krise weitete sich immer mehr aus, bis 1969 die Midland-Ross-Corporation aus Cleveland/Ohio und die Korf Industrie und Handel GmbH & Co. aus Baden-Baden jeweils fast 50 % des Kapitals übernahmen und die Firma (1970 umbenannt in Korf-Midland Ross Holding AG) kräftig umstrukturierten. Die Projektierung von Stahl- und Walzwerken mündete im Jahr 1972 (nach Übernahme der Mehrheit durch Korf erneut umbenannt in Korf-Stahl AG) in der kompletten Übernahme der Badische Stahlwerke AG in Kehl am Rhein und einer ca. 51-%-Beteiligung an der Hamburger Stahlwerke GmbH. Genau wie die kleinen, "Brescioni" genannten oberitalienischen Stahlkocher dieser Zeit bot der Selfmade-Mann Willy Korf mit seinen Mini-Stahlwerken mit innovativen Konzepten den übermächtigen traditionellen Montankonzernen die Stirn - was das Establishment sich nicht bieten ließ: Die Korf-Stahl AG als Holding ging 1983 in Konkurs, die Korf'schen Mini-Stahlwerke aber überlebten bis heute.
Tätigkeitsgebiet: Holding für die europäischen Stahl-, Maschinenbau- und Engineering-Interessen der Korf-Gruppe.
Beteiligungen auszugsweise (Stand 1982): Badische Stahlwerke AG (ca. 90%), Hamburger Stahlwerke GmbH (ca. 51%), Korf Engineering GmbH (ca. 51%), Korf & Fuchs Systemtechnik GmbH (ca. 50%), Mohr & Federhaff AG (ca. 99,12%), Norddeutsche Ferrowerke GmbH (ca. 25,10%).
Geschäftsjahr: Kalenderjahr.
Aktie 50 DM und Gewinnanteilschein Mai 1972.
VK-Preis für Aktie 50 DM und Gewinnanteilschein vom Mai 1972 mit anderer Aktien- und Gewinnanteilschein-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 9,00 Euro pro Stück (=Aktie und Gewinnanteilschein)
Erhaltungszustand: EF (extremly fine) fast UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 123
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8 ) Informationen zur Hagen Batterie AG, Soest:
Gründung 1970 als Accumulatorenfabriken Wilhelm Hagen AG Soest-Kassel-Berlin durch Fusion der 1910 gegründeten Accumulatorenfabrik Wilhelm Hagen KG und der 1947 gegründeten Hessische Accumulatorenwerke GmbH. 1983 Umfirmierung wie oben. Herstellung und Vertrieb von Batterien für Notstromversorgungs- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, Antriebsbatterien für Flurförderzeuge und schienengebundene Elektrofahrzeuge, Schiffsantriebsbatterien, Grubenlokomotiv-Batterien sowie Zubehör.
Sammelaktie 20 X 50 DM November 1983
VK-Preis für Sammelaktie 20 X 50 DM vom November 1983 mit anderer Aktien- Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 9,00 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine) fast UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 126
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9 ) Informationen zur Axel Springer Verlag Aktiengesellschaft, Berlin:
Der Verleger Axel Springer gründete seinen Verlag 1946 in Hamburg. 1967 Verlegung des juristischen Sitzes nach Berlin (in Hamburg blieben aber die Hauptaktivitäten). 1970 Umwandlung in eine AG, später auch Gang an die Börse. Mit der "Welt" und der "Bild"-Zeitung besaß Springer die Lufthoheit über die Volksmeinung, was ihn in der Studentenbewegung der 60er Jahre zur Zielscheibe wütender Aktivitäten der Linken machte (einschließlich Bombenanschlag auf das Berliner Springer-Hochhaus). Seit seinem Tod 1985 regiert die Witwe Friede Springer den Konzern. Eine Liaison mit dem Imperium von Leo Kirch (incl. wechselseitigen Beteiligungen) endete nach der Jahrtausendwende in einer schlagzeilenträchtigen juristischen Schlammschlacht: Kirch warf Springer vor, mit der Ausübung einer Put-Option für die Fernsehsender-Beteiligung die Schuld an seiner Insolvenz zu tragen. Außerdem ist da der Grabenkrieg (incl. Strafanzeigen) zwischen Friede Springer und den Verleger-Enkeln Ariane und Axel Springer um Erbe und Einfluß - doch trotz Dallas und Denver im Zeitungshaus hat der Verlag ungebrochen riesigen Erfolg.
Aktionärsstruktur: (Stand 2004)
- Axel Springer Gesellschaft für Publizistik (50 % + 10 Aktien)
- Friede Springer (10%)
- Hellman & Friedman (19,4%)
- Axel Springer AG (9,8%)
- Streubesitz (rd. 10,8%)
Tätigkeitsgebiet:
Verlag und Druckerei
VK-Preis für alle drei abgebildeten Namensaktien vom November 1985 mit anderer Aktien- Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 33,50 Euro
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 145
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10) Informationen zur AKI - Aktualitäten - Kino Aktiengesellschaft, Hamburg:
Gründung 1950 zum Betrieb von Lichtspieltheatern. Die Firma besaß große Kinos in Frankfurt/M., Köln, Hannover, München, Hamburg und Berlin-Zoo. 1954 in eine GmbH umgewandelt.
Aktie 100 DM Januar 1951.
VK-Preis für Aktie 100 DM vom Januar 1951 mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 12,50 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 146
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11) Informationen zu Hamburgische Electricitäts-Werke, Hamburg:
Versorgung des gesamten Gebietes der Hansestadt Hamburg mit elektrischer Energie und Wärme. Gegründet 1888; AG seit 15.03.1894. Beteiligungen (1943): 1. Elektricitätswerk Unterelbe AG, Hamburg. 2. Stromversorgung Wandsbek GmbH, Hamburg; u.v.m. Großaktionär (1943): Hansestadt Hamburg (sämtliche Vorzugsaktien; einfache Kapitalmehrheit). 1958: Einweihung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht. 1972: Das Kernkraftwerk Stade wird in Betrieb genommen, 1976 folgt das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 das Kernkraftwerk Krümmel. Die HEW gehört heute zur schwedischen Vattenfall AB. In der "Vattenfall Europe" sind die Unternehmen HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zusammengefasst.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (zwei Aktien vom Oktober 1931 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) und eine Aktie vom Februar 1942 (Nennwert 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 30,00 Euro
Erhaltungszustand: UNC (uncirculated)
Bestellnummer: 147
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12) Informationen zu Hamburgische Electricitäts-Werke, Hamburg:
Versorgung des gesamten Gebietes der Hansestadt Hamburg mit elektrischer Energie und Wärme. Gegründet 1888; AG seit 15.03.1894. Beteiligungen (1943): 1. Elektricitätswerk Unterelbe AG, Hamburg. 2. Stromversorgung Wandsbek GmbH, Hamburg; u.v.m. Großaktionär (1943): Hansestadt Hamburg (sämtliche Vorzugsaktien; einfache Kapitalmehrheit). 1958: Einweihung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht. 1972: Das Kernkraftwerk Stade wird in Betrieb genommen, 1976 folgt das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 das Kernkraftwerk Krümmel. Die HEW gehört heute zur schwedischen Vattenfall AB. In der "Vattenfall Europe" sind die Unternehmen HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zusammengefasst.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Schuldverschreibungen (Nennwerte jeweils 1.000,00 RM vom November 1939, vom April 1940 und vom August 1941) mit anderer Schuldverschreibungs-Stückenummer ohne anhängende Kupons (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 27,50 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 148
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13) Informationen zur Philipp Holzmann AG, Frankfurt am Main:
Ausführung aller im Hoch- und Tiefbau vorkommenden Arbeiten, insbesondere Errichtung von Siedlungen, Industriebauten, Wohn- und Geschäftsgebäuden, öffentlichen Bauten, Ausführung von Beton- und Eisenbetonarbeiten usw. Im Jahre 1849 begründete Johann Philipp Holzmann (1805 - 1870) in Frankfurt (Main) ein Baugeschäft. GmbH seit 1895. Durch Verschmelzung der Philipp Holzmann & Cie. GmbH, die als solche schon vor dem 1. Weltkrieg zu den bedeutendsten Bauunternehmungen der Welt gehörte, mit der Internationalen Baugesellschaft AG entstand schließlich am 30.10.1917 die Philipp Holzmann AG. Vielfältige Zweigniederlassungen sowie Beteiligungen im Baubereich, auch im Ausland (Chile, Frankreich, Griechenland, Peru u.v.a.). Am 1.6.2002 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Mit dem Verkauf der Traditionsfirma Zeidler & Wimmel aus Unterfranken wurde das Insolvenzverfahren gegen den Holzmann-Konzern am 29. September 2004 abgeschlossen.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (zwei Aktien vom 12.05.1933 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) und eine Aktie vom 29.08.1941 (Nennwert 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 28,50 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 149
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14) Informationen zur Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben:
Herstellung von Metallhalbfabrikaten aus Kupfer, Messing, Tombak, Oroton, Bronze, Neusilber, Kupfernickel, Mansfeld-Silbernickel usw. Gegründet 1851; AG seit 18.10.1921. Hervorgegangen aus der Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft. Tochtergesellschaften und Beteiligungen (1943): 1. Mansfeldscher Kupferschieferbergbau AG, Eisleben. 2. Braunkohlenwerke Salzdetfurth AG, Berlin. 3. Montangesellschaft mbH in Berlin-Charlottenburg. 4. Prinz Carlshütte Eisengießerei und Maschinenbau AG, Rothenburg (Saale). 5. Kurhessischer Kupferschieferbergbau GmbH, Eisleben u.v.a. Großaktionär (1943): Salzdetfurth AG, Berlin (mit ca. 98%). Teilgesellschaft 1948 verlagert nach Hannover, Sitz der Verwaltung in Bad Salzdetfurth. Ab 1967 GmbH. Stammbetrieb Eisleben: Enteignet und als VEB "Mansfeld" weiterbetrieben.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (zwei Aktien vom 10.08.1933 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) und eine Aktie vom Februar 1937 (Nennwert 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 42,50 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 151
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15) Informationen zur Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben:
Herstellung von Metallhalbfabrikaten aus Kupfer, Messing, Tombak, Oroton, Bronze, Neusilber, Kupfernickel, Mansfeld-Silbernickel usw. Gegründet 1851; AG seit 18.10.1921. Hervorgegangen aus der Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft. Tochtergesellschaften und Beteiligungen (1943): 1. Mansfeldscher Kupferschieferbergbau AG, Eisleben. 2. Braunkohlenwerke Salzdetfurth AG, Berlin. 3. Montangesellschaft mbH in Berlin-Charlottenburg. 4. Prinz Carlshütte Eisengießerei und Maschinenbau AG, Rothenburg (Saale). 5. Kurhessischer Kupferschieferbergbau GmbH, Eisleben u.v.a. Großaktionär (1943): Salzdetfurth AG, Berlin (mit ca. 98%). Altgesellschaft 1948 verlagert nach Hannover, Sitz der Verwaltung in Bad Salzdetfurth. Ab 1967 GmbH. Stammbetrieb Eisleben: Enteignet und als VEB "Mansfeld" weiterbetrieben.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Schuldverschreibungen (zwei Schuldverschreibungen vom April 1937 (Nennwerte 500,00 RM und 1.000,00 RM) und eine Schuldverschreibung vom April 1939 (Nennwert 1.000,00 RM) mit anderer Schuldverschreibungs-Stückenummer ohne anhängende Kupons (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 38,50 Euro
Erhaltungszustand: zwischen EF (extremly fine) und VF (very fine)
Bestellnummer: 152
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16) Informationen zur ECU European Consulting Unternehmensberatung Aktiengesellschaft, Mannheim:
Die ECU European Consulting Unternehmensberatung Aktiengesellschaft wurde am 06. Oktober 1993 mit Sitz in Mannheim gegründet. Gegenstand des Unternehmens war z.B. Unternehmen und Existenzgründer im Finanzbereich zu beraten (unter anderem Finanzierungsvermittlungen und Umschuldungen), der Betrieb von Leasinggeschäften, die Vermittlung von Beteiligungen, der Handel von Investitions- und Gebrauchsgütern usw.. Das Stammkapital der Gesellschaft hat 300.000,00 DM betragen. Die Gesellschaft besteht seit dem 29. März 2000 nicht mehr.
Aktie 50 DM Juli 1994.
VK-Preis für Aktie 50 DM vom Juli 1994 mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 18,50 Euro pro Stück
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 153
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17) Informationen zur Bremer Woll-Kämmerei, Bremen-Blumenthal:
Lohnwäscherei und Lohnkämmerei von Wolle. Gegründet am 13.4.1883. Beteiligt u.a. an der Hamburger Wollkämmerei AG, Hamburg-Wilhelmsburg. 1939-1945 in den Gebäuden Produktion von Rüstungsgütern, u.a.. Jagdflugzeuge von Focke-Wulf. Elders seit 2000 Großaktionär.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (eine Aktie vom 27. März 1920 (Nennwert 1.000,00 Mark) und zwei Aktien vom Juni 1942 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 38,50 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 156
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18) Informationen zur Rudolph Karstadt AG, Berlin:
Handelsgeschäfte aller Art, die mit dem Betrieb von Warenhäusern, Kaufhäusern und sonstigen Einzelhandelsunternehmungen zusammenhängen. Gegründet 1881; AG seit 18.05.1920 mit Wirkung ab 01.02.1920. Gründung unter Übernahme der im Jahre 1881 in Wismar gegründeten, 1912 mit der Hauptniederlassung nach Hamburg verlegten Firma Rudolph Karstadt. Umfangreiches Netz von Warenhäusern in vielen dt. Städten, meist als Eigentumsimmobilien; dazu div. Beteiligungen an Handels- und Fertigungsunternehmen. 1969 Sitzverlegung nach Essen. 1999 Fusion mit der Quelle AG zur Karstadt Quelle AG.
VK-Preis für alle vier abgebildeten Aktien (eine Aktie vom 06.02.1934 über Nennwert 100,00 RM und eine Aktie vom 02.02.1938 über Nennwert 1.000,00 RM) und zwei Aktien vom Juni 1942 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 64,00 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 159
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19) Informationen zur Hein, Lehmann & Co. AG, Düsseldorf:
Bau von Stahlbauwerken genietet oder geschweißt nach eigenen und fremden Entwürfen für Stahlbrückenbau, Stahlhochbau, Stahlwasserbau; Sondergebiete: Stahlskelettbau, Stahlmastenbau; Eisenbahnsicherungsanlagen; Lohnverzinkung. Gegründet am 12.11.1883 unter Übernahme der seit 13.1.1877 bestehenden Firma Hein, Lehmann & Co., Berlin. Die Firma lautete bis 30.4.1906: Hein, Lehmann & Co. AG, Trägerwellblechfabrik und Signalbauanstalt, danach: Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau. 1925 wurde eine neue Verzinkereianlage in Düsseldorf errichtet sowie die Aktienmajorität der Hilgers AG erworben. 1931: Erwerb einer maßgeblichen Beteiligung an der Steffens & Nölle AG, Berlin-Tempelhof. Beteiligung (1943): Brückenbau Flender GmbH, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Bank für Industrie und Verwaltung AG, Berlin. Auflösung der AG nach 1974, einzelne Betrieb ausgegliedert, z. B. die Hein, Lehmann Verzinkerei GmbH, Düsseldorf.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (zwei Aktien vom August 1940 (Nennwerte 100,00 RM und 1.000,00 RM) und eine Aktie vom Juni 1942 (Nennwert 1.000,00 RM) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 28,50 Euro
Erhaltungszustand: EF (extremly fine)
Bestellnummer: 160
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20) Informationen zu Allgemeine Baugesellschaft Lenz & Co. (Kolonial-Gesellschaft), Berlin:
Bau und Betrieb von Eisenbahnen und anderen Transportanlagen, Ausführung von Hoch- und Tiefbauten jeder Art usw. Gegründet im Jahre 1905 unter dem Namen Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft als Kolonialgesellschaft. Bis zu Beginn des Krieges 1914 hatte die Lenz & Co. G. m. b. H. bzw. die Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft von insgesamt 4348 km erbauten afrikanischen Eisenbahnen 1702 km gebaut und 1586 km betrieben. Nach Verlust des Kolonialbesitzes Umbau der Gesellschaft und verstärkte Aufnahme von Bauaufträgen im Inland. Diverse meist kleinere Beteiligungen in diesem Bereich. Seit 28.03.1927 lautete die Firma Allgemeine Baugesellschaft Lenz & Co. (Kolonial-Gesellschaft). Großaktionär 1943: Aktiengesellschaft für Verkehrswesen, Berlin (mit ca. 53%). 1947 Umwandlung in die Allgemeine Baugesellschaft Lenz & Co. AG und Verlegung nach Hamburg. 1952 Änderung in Lenz Bau AG. Ende der 1990er Jahre endete die Geschichte einer der führenden Eisenbahnbaugesellschaften Deutschlands mit der Liquidation.
VK-Preis für alle drei abgebildeten Aktien (eine Aktie vom Mai 1929 (Nennwert 1.000,00 RM), eine Aktie vom Januar 1933 (Nennwert 100,00 RM) und eine Aktie vom August 1935 (Vorzugs-Anteil mit roten Umstellungsstempel, 100,00 RM)) mit anderer Aktien-Stückenummer (inklusive Mehrwertsteuer - ohne Versandkosten): 33,50 Euro
Erhaltungszustand: zwischen EF (extremly fine) und VF (very fine)
Bestellnummer: 163
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